NEUROSTRATEGICS™ and EPIGENETICS

SYSTEMICS™ with SYSTEMICS™ ACADEMY

MAKING YOU FIT FOR THE PRESENT – AND FOR THE FUTURE

THANKS TO NEUROSTRATEGICS™ and EPIGENETICS

 

Thema 1:   “MAKING YOU FIT”:  Was meinen wir damit?

Wir meinen FIT im Sinne von FLEXIBEL, wie beim Tennis, wenn man auf den Aufschlag wartet.  „Survival of the fittest[1] [i]  heißt bei uns „survival of the most flexible“.  Und flexibel kann nur sein, wer angstarm und sicher ist – unser SYSTEMICS™ Thema, dokumentiert an unserem brain model!   Denn nichts schränkt die Flexibilität des Gehirns und den homo sapiens so ein wie Angst, Unsicherheit und Unwissen.

Richtig ist, dass die Organismen (genauer: deren Gene) [ii]  eher überleben, die angstarm und flexibel auf Umstände reagieren, die sich – wie heutzutage – rasch ändern.

Gezielt erlernte Angstbeseitigung schlägt sich in der Aktivierung/ Deaktivierung genetischer Informationsketten zu Lebzeiten eines Organismus nieder.  Dieser Vorgang – in aller Munde [2] – heißt Epigenese [iii].  Sie ist vorwiegend prozess- und diagnostisch orientiert.

SYSTEMICS™ zielt eher darauf, die Betroffenen bei ihrer mutigen Umstellung von schlecht gelingenden Taktiken zu erfolgreichen Strategien in einem sicheren Fühlen, Denken, Handeln [iv]  zu unterstützen.

Dazugehörige Übungen von insgesamt nur 6-8 Minuten (d.h. vier Mal täglich 1-2 Minuten) passen in jeden Tagesablauf – fünf bis sechs Mal wöchentlich.  Dadurch entsteht ein zunehmend stärkerer Fokus (Aufmerksamkeit, Achtsamkeit) auf das Neue, das die Gen-Expression entsprechender genetischer Informationsketten modifiziert (d.h. wann welche Gene ein- und ausgeschaltet werden). [v]

Also „MAKING YOU FIT FOR THE PRESENT”:  Es handelt es sich um die Einführung und Stabilisierung eines Fokus, der mit schwarz-weiß-Denken und festgefahrenen Lösungswegen Schluss macht.  Andere Blickwinkel und Flexibilität sind Zutaten des neuen Tagesmenüs – bei uns vor allem die Angstbeseitigung.  Dank Epigenetik hält dies mit kleinen, regelmäßigen Übungen (s. o.) auch “FOR THE FUTURE”.

Thema 2:  DIE „ICU“-REIHE und ihre bisherigen Produkte

(ICU = „Intensive Coaching Unit“ – Coaching in 2 x 5 Tagen)

mit diversen Spezialthemen, wie z.B.

  1. Bindung statt Beziehung,
  2. Exzellenz für Kinder bis 9 J.,
  3. Gesundheit bei existenzieller Bedrohung,
  4. Mediation Now!,
  5. StoryTelling – Geschichten richtig erzählt.

und potenziell in der Entwicklung:

  1. Body Profiling Sweet Sixteen,
  2. Neuro-Team-Building in Arbeit und Sport,
  3. Strategic Planning,
  4. SYSTEMICS™ Brain Model (Verstehen und Eingreifen),
  5. Überleben in der Natur erfahren,
  6. Jeder Mitarbeiter lebt den Firmen-Codex.

 

 

[1] Charles Darwin: 1809-1882; Darwins Vorstellung war keineswegs, die Brutalsten setzen sich durch.  Allerdings berufen sich oft durchaus dreiste Menschen gern vom Hörensagen auf dieses (Miss-)Verständnis.

 

[2]  Epigenese wird z.B. an der Fakultät Biologie in München gelehrt.  Epigenetische Biomarker werden für Harnblasenkrebs in Düsseldorf entwickelt.  Varionostik bezeichnet ein Ulmer Analyse-Instrument, das DNA-Modifikationen in lebenden Organismen aufspürt.  Frankreich, Deutschland und Kanada haben das Max Planck Institut für Psychiatrie beauftragt, epigenetische Biomarker für Depression zu ermitteln.

 

[i]   „‘Survival of the Fittest‘ bedeutet im Sinne der Darwin’schen Evolutionstheorie das Überleben der am besten angepassten Individuen.  Dieser Ausdruck wurde im Jahr 1864 durch den britischen Sozialphilosophen Herbert Spencer geprägt.  Charles Darwin übernahm den Ausdruck ab der 5. englischsprachigen Auflage seines Werkes Die Entstehung der Arten von 1869 ergänzend zu seinem zum Fachterminus gewordenen Begriff Natural Selection (natürliche Selektion).

Das Kapitel über die natürliche Selektion überschreibt Darwin von diesem Zeitpunkt an mit: ‚Natural Selection; or The Survival of the Fittest‘. Darwin sah sich zu diesem Schritt gezwungen, da sein Werk On the Origin of Species by Means of Natural Selection direkt nach Erscheinen 1859 massiven Vorwürfen ausgesetzt war, mit dem Begriff Natural Selection personifiziere es die Natur.  Das entscheidende Argument für die erweiterte Begrifflichkeit lieferte dann Darwins Mitstreiter Alfred Russel Wallace, der an Darwin schrieb, der Begriff Natural Selection sei eigentlich ein metaphorischer Ausdruck für Herbert Spencers Survival of the FittestNatural Selection sei deshalb unangemessen, da sich in der Evolution nicht so sehr eine Selektion begünstigter, als vielmehr eine Elimination unvorteilhafter Individuen ereigne.  Dieser Kritik stimmte Darwin zu und übernahm den Begriff.

Fit oder Fitness beschreibt im Darwinschen Sinne den Grad der Anpassung an die Umwelt (also die adaptive Spezialisierung), oder auch die Reproduktionsfähigkeit trotz geringer Spezialisierung, und nicht die körperliche Stärke und Durchsetzungsfähigkeit im Sinne einer direkten Konkurrenzverdrängung unter Einsatz von Gewalt.  Dies bedeutet, dass nicht jene Art überlebt, die allem trotzt und andere Arten verdrängt, sondern diejenige, welche sich entweder der Umwelt anpasst oder es schafft, sich trotz widriger Umweltbedingungen kontinuierlich zu vermehren.

Auf die Kritikalität, die Mehrdeutigkeit und die Missbrauchsmöglichkeiten der Spencerschen Begrifflichkeit – schon in der englischen Originalsprache – hat Darwins Mitstreiter Thomas Henry Huxley in einer frühen Phase der Diskussion hingewiesen.  [Menschen seien soziale Wesen und müssten auch für die Schwächeren sorgen.  Diese Einstellung spiegelt sich heutzutage in der europäischen Menschenrechtskonvention, in der Genfer (Kriegs-) Konvention, gar im Tierschutz wieder.  An diesem Anspruch ist auch nichts falsch.]

Evolutionsbiologen vermeiden heute den Begriff, da er die aktuelle Vorstellung von der Evolution nicht angemessen beschreibt.  Zum einen suggeriert er eine Kontinuität in der Evolution hin zu immer größerer Fitness.  Heutige Arten wären dann ‚fitter‘ als ausgestorbene, was nicht der Fall ist.  Zum zweiten ignoriert er das Prinzip der sexuellen Selektion.“

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Survival_of_the_Fittest, 2018.05.25. @ 03:59

[ii]   mit Ausnahme der Bestimmung des Geschlechts: „Die sexuelle Selektion […] ist eine innerartliche Selektion, die auf körperliche Merkmale wirkt und durch Varianz im Fortpflanzungserfolg zwischen Mitgliedern desselben Geschlechts entsteht.  Diese ‚geschlechtliche Zuchtwahl‘ erkannte Charles Darwin als eine der drei Selektionsarten der Evolutionstheorie.  Damit wird die Entstehung sexualdimorpher Merkmale, d.h. der sekundären Geschlechtsmerkmale im Erscheinungsbild der Geschlechter einer Art, evolutionär erklärt.“

 

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Sexuelle_Selektion, 2018.05.25. @ 03:50

[iii]   „Epigenetisch sind alle Prozesse in einer Zelle, die als ‚zusätzlich‘ zu den Inhalten und Vorgängen der Genetik gelten. […]  Zur Abgrenzung vom allgemeineren Konzept der Genregulation sind heutige Definitionen meist spezieller, zum Beispiel:  ‚Der Begriff Epigenetik definiert alle […] vererbbaren Veränderungen in der Genexpression, die nicht in der DNA-Sequenz selbst codiert sind.‘ [In: Gerda Egger et al.: Epigenetics in human disease and prospects for epigenetic therapy. Nature 429, S. 457–463 (2004)].  Andere Definitionen, wie die von Adrian Peter Bird, einem der Pioniere der Epigenetik, vermeiden die Einschränkung auf generationsübergreifende Weitergabe.  Epigenetik beschreibe ‚die strukturelle Anpassung chromosomaler Regionen, um veränderte Zustände der Aktivierung zu kodieren, zu signalisieren, oder zu konservieren.‘ [In: Adrian Peter Bird: Perceptions of epigenetics. In: Nature. Band 447, Nummer 7143, Mai 2007, S. 396–398, doi:10.1038/nature05913, PMID 17522671] […]

Zunehmende Beachtung finden epigenetische Forschungsergebnisse im Zusammenhang mit anhaltenden Veränderungen im Lebenslauf sowie im Zusammenhang mit der Ausbildung von Krankheiten.  So konnte an 80 eineiigen Zwillingen nachgewiesen werden, dass sie im Alter von drei Jahren epigenetisch noch in hohem Maß übereinstimmen, nicht mehr aber im Alter von 50 Jahren, wenn sie wenig Lebenszeit miteinander verbrachten und/oder eine unterschiedliche medizinisch-gesundheitliche Geschichte hinter sich haben.  So war der Methylierungsgrad bis zu zweieinhalb mal höher bei einem Zwilling, sowohl in absoluten Zahlen als auch was die Verteilung der epigenetischen Marker angeht.  Ältere Zwillinge sind demnach trotz ihrer genetischen Identität epigenetisch umso verschiedener, je unterschiedlicher das Leben der Zwillinge verläuft.  Der Grund liegt neben der erlebten Umwelt auch in der Ungenauigkeit bei der Übertragung von Methylgruppenmustern bei jeder Zellteilung.  Schleichende Veränderungen summieren sich damit im Lauf eines Lebens immer stärker auf.  [Mario F. Fraga, et al. Epigenetic differences arise during the lifetime of monozygotic twins. Proceedings of the National Academy of Sciences of the United States of America. 2005. July 26, 2005. Vol. 102. No. 30]  […]

Die Erklärung von Stressfaktoren bildet einen Schwerpunkt der epigenetischen Forschung.  Individuen mit frühen traumatischen Lebenserfahrungen, zum Beispiel ausgelöst durch mangelnde Mutterschaftsfürsorge von Rattenmüttern, wurden dafür herangezogen.  Stress setzt eine Kaskade von Hormonausschüttungen zu seiner Kontrollierung in Gang, deren Kette im Hypothalamus, einem Teil des Zwischenhirns beginnt.  Nachgewiesen werden konnte, dass ein Glucocorticoid-Gen bei den betreffenden Individuen auffallend unterschiedliche Methylierungen aufweist.  Entsprechend ist das Gen bei Vorliegen von Stressvergangenheit gehemmt.  Das Genprodukt in der Nebennierenrinde als Endstation der Hormonkette ist in der Folge unterschiedlich. [Carlson NR: Physiology of Behavior, 11th. Auflage, Allyn & Bacon, New York 2010, ISBN 978-0-205-23939-9, S. 605;  Belanoff JK, et al.: Corticosteroids and cognition. In: Journal of Psychiatric Research. 35, Nr. 3, 2001, S. 127–45. doi:10.1016/S0022-3956(01)00018-8;  Sapolsky RM: Glucocorticoids, stress and exacerbation of excitotoxic neuron death. In: Seminars in Neuroscience. 6, Nr. 5, October 1994, S. 323–331. doi:10.1006/smns.1994.1041]  Mehr als 900 Gene werden im Gehirn als Folge mütterlicher Verhaltensweisen herauf- oder herunterreguliert.

Die Ergebnisse konnten bei Menschen ebenfalls bestätigt werden.  Das Rezeptorgen im Hippocampus stimmt beim Mensch mit dem anderer Säugetiere weitgehend überein.  Epigenetische Veränderungen sind daher ähnlich wie bei den Ratten.  Eine Studie mit Suizidkandidaten teilte Betroffene in zwei Gruppen auf, solche mit Missbrauchserfahrungen in der Kindheit und solche ohne.  Nur bei den Kandidaten mit Missbrauchsvergangenheit war das Rezeptorgen mit Methylierung blockiert. [Patrick O McGowan, Aya Sasaki u.a.: Epigenetic regulation of the glucocorticoid receptor in human brain associates with childhood abuse. In: Nature Neuroscience. 12, 2009, S. 342, doi:10.1038/nn.2270.]  Ein Trauma, das die Mutter in der Schwangerschaft erlebt, kann nach demselben epigenetischen Muster sogar anhaltende Folgen für das werdende Kind nach sich ziehen, die für das Kind jahrzehntelang bestehen bleiben. [Gewalt an Schwangeren verändert Genetik der Kinder. In: gesundheitsindustrie-bw.de. BIOPRO Baden-Württemberg GmbH, 25. Juli 2011,abgerufen am 16. Februar 2017.]  In einer Studie aus den Niederlanden wurde gezeigt, dass Kinder von Müttern, die sehr früh während der Schwangerschaft unter einer Hungersnot litten, im Verlaufe ihres Lebens ein deutlich erhöhtes Risiko für Schizophrenie und Herz-Kreislauf-Erkrankungen zeigten und gleichzeitig Änderungen im Methylierungsmuster […].

Bei Mäusen führt regelmäßige Kokaingabe zu einem veränderten Muster epigenetischer Marker von einigen hundert Genen im Belohnungszentrum des Gehirns. Dies erhöht die Empfindlichkeit für die Drogenwirkung und steigert die Suchtgefahr. [Maze, L. Nestler, E.J.: The Epigenetic Landscape of Addiction. In: Annals of the New York Academy of Sciences 1216, S. 99–113, 2011.]

Die Größenordnung epigenetischer Veränderungen ist im Lebensverlauf um ein Vielfaches höher als die genetischer Mutationen.“

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Epigenetik#Epigenetik_im_Vergleich_zur_Genetik, 2018.05.25. @ 03:16h

[iv]   Diese Begriffe sowie ihre Reihenfolge gehen zurück auf das Buch von Gerhard Roth, Fühlen, Denken, Handeln: wie das Gehirn unser Verhalten steuert, Erstveröffentlichung: 2001

[v]    vgl. z.B.  https://www.mpg.de/11396064/epigenetik-vererbung ; http://epigenetics.uni-saarland.de/de/home/ ; https://de.wikipedia.org/wiki/Epigenetik ; https://www.spektrum.de/thema/epigenetik/1191602 ; https://www.planet-wissen.de/natur/forschung/epigenetik/index.html ; https://www.newsletter-epigenetik.de/und-es-vererbt-sich-doch/ ; https://m.simplyscience.ch/epigenetik/articles/epigenetik-eine-art-ehrenrettung-fuer-lamarck.html ; https://www.youtube.com/watch?v=XH7wgtqFqHI ; https://www.youtube.com/watch?v=xshPL5hU0Kg ; https://www.wissensschau.de/genom/epigenetik_vererbung_umwelt.php ; https://www.umweltbundesamt.de/themen/gesundheit/belastung-des-menschen-ermitteln/epigenetik ; s. auch Endnote iii

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